Innovation ja, könnte aber noch verbessert werden

Zunächst vielen Dank, dass ich am Test der False Lash Superstar X-Fiber Mascara teilnehmen darf. Im weiteren Bericht werde ich vom „(Test-)Produkt“, der „Mascara“ oder der „Wimpernspirale“ sprechen, da ich dem Trend der Hersteller, ihren Kosmetikprodukten umständlich lange und ausschließlich englische Bezeichnungen zu geben, leider nicht folgen kann.

Rechtzeitig vor Weihnachten kam das Testpaket bei mir an. Das Design und die Farbe – lila – fielen gleich angenehm in’s Auge, allerdings auch die Tatsache, dass die Wimpernspirale aufgrund der abgerundeten Enden nicht selbst stehen kann. Auch erscheint das Äußere etwas „wuchtig“, für die Handtasche somit weniger geeignet. Beides stört mich allerdings nicht; zu Hause bewahre ich meine Schminkartikel in einem extra Behälter auf und für unterwegs beabsichtige ich nicht, die Wimpernspirale zu benutzen.

Ich habe ziemlich dünne Wimpern, die nicht unbedingt gerade und gleichmäßig wachsen. Das hat leider den Nachteil, dass Wimperntusche sehr leicht verklebt. Hier habe ich auf das Testprodukt große Hoffnungen gesetzt.

Selbstverständlich habe ich an den Feiertagen das Testprodukt ausprobiert. Nach dem Auftragen des Primers mußte ich feststellen, dass die Mascara ziemlich schnell trocknet. Zunächst auf beiden Augen den Primer anzuwenden und dann erst den Topcoat, erwies sich somit als nicht so ganz praktikabel. Beim zweiten Testen habe ich dann je Auge erst den Primer und dann gleich das Topcoat aufgetragen, das ging besser. Ich muss dennoch sagen, dass es mir sowohl bei der ersten als auch der zweiten Methode nicht gelungen ist, ein vollständiges Verkleben der Wimpern zu verhindern.

Ich habe früher bereits mal eine Wimpernspirale ausprobiert, die ebenfalls in 2 Schritten extrem verlängerte Wimpern versprochen hat – auch hier ist mir die schnelle Trocknung in Erinnerung geblieben, so dass ich von dieser Methode wieder Abstand genommen habe. Um Volumen und Verlängerung zu erreichen, drehe ich seitdem meine herkömmliche Spirale beim Auftragen nach oben und bewege sie leicht hin und her. Damit habe ich ein ähnliches Ergebnis erzeugt wie mit dem Testprodukt und es war weniger aufwendig, da hierfür nur ein Schritt notwendig ist. Ein erkennbarer Vorteil des Testproduktes ist allerdings, dass es mir mit dem gebogenen Bürstchen besser gelingt, die äußeren Wimpern zu erreichen.

Leider habe ich Aussagen zur Verträglich, insbesondere für Kontaktlinsenträgerinnen, vermisst. Ich trage gelegentlich Linsen und habe das Testprodukt sowohl mit als auch ohne Linsen ausprobiert; habe jedoch keine Irritationen feststellen können, so dass es wohl für Kontaktlinsenträgerinnen geeignet erscheint.

Insgesamt halte ich das Testprodukt nicht unbedingt für den Alltag gebräuchlich, da die Anwendung etwas längere Zeit in Anspruch nimmt – die habe ich morgens nicht. Für einen besonderen Anlass kann ich das Testprodukt durchaus empfehlen; allerdings halte ich die Mindesthaltbarkeit von 6 Monaten dann aber für etwas zu gering.

Mein Fazit: Innovation ja, könnte aber noch verbessert werden.
Vielen Dank für die Veröffentlichung und liebe Grüße von

Schlosa3

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